1. Ist ein erstes Beratungsgespräch kostenlos? Bereits das erste Beratungsgespräch erfordert zeitlichen Aufwand und damit auch eine Vergütung. Sie haben als Mandant Anspruch auf eine zutreffende und rechtssichere Auskunft und Vorschläge zur Problemlösung. Wir möchten uns für Ihr Problem Zeit nehmen können. Beides funktioniert nur, wenn auch für diese erste Beratung eine Vergütung bezahlt wird. Die Kosten werden auf eine spätere Tätigkeit angerechnet. 

2. Was wird mich die Vertretung durch die Rechtsanwaltskanzlei Peter kosten?
Die Höhe der entstehenden Honorare ist individuell sehr unterschiedlich und abhängig vom Umfang und der Bedeutung der Rechtsangelegenheit. Wir möchten Ihnen empfehlen, die Vergütungsfrage im ersten Beratungsgespräch ausdrücklich anzusprechen. Wir bitten zu beachten, dass Auskünfte zu den entstehenden Gebühren durch unser Sekretariat nicht im Vorwege zuverlässig beurteilt werden können. Bitte sprechen Sie Honorarfragen daher direkt mit dem beauftragten Rechtsanwalt ab.

3. Wie erhalte ich Leistungen von meiner Rechtsschutzversicherung?
In der Regel werden wir uns um die Erteilung einer Deckungszusage Ihrer Rechtsschutzversicherung kümmern. Hierdurch entstehen für Sie keine weiteren Kosten. Sofern und soweit eine Rechtsschutzversicherung die Kostenübernahme erklärt, rechnen wir direkt mit der Versicherung ab.
Die Versicherungsbedingungen sämtlicher Rechtsschutzversicherer enthalten diverse Ausschlüsse. Es ist daher empfehlenswert, bereits im ersten Beratungsgespräch die Frage der Rechtsschutzdeckung anzusprechen. Sollte eine Rechtsschutzversicherung später die Deckung ablehnen, bleibt regelmäßig der Mandant zur Zahlung der Vergütung verpflichtet.

4. Unter welchen Voraussetzungen werden meine Rechtsvertretungskosten von der Staatskasse ersetzt?
In Einzelfällen haben Mandanten Anspruch auf Beratungshilfe oder Prozesskostenhilfe. Beratungshilfe kann gewährt werden, wenn das Einkommen des Mandanten ungefähr dem eines Sozialhilfeberechtigten entspricht. In Strafsachen wird lediglich eine reine Beratung durch den Staat unterstützt, nicht jedoch eine vollständige Strafverteidigung. Bei Bewilligung von Prozesskostenhilfe übernimmt die Staatskasse die Gerichtskosten sowie die Gebühren für den eigenen Rechtsanwalt im Falle eines Prozesses. Voraussetzung ist, dass das entscheidende Gericht die Meinung vertritt, die Rechtsvertretung habe Aussicht auf Erfolg. Es muss also eine gewisse Wahrscheinlichkeit eines Prozesserfolges bestehen. Hierüber entscheiden Gerichte teilweise erst im Laufe oder bei Abschluss eines Verfahrens. Es kann daher passieren, dass trotz Vorliegens der wirtschaftlichen Voraussetzungen Prozesskostenhilfe versagt wird. Anders als eine Rechtsschutzversicherung zahlt die Prozesskostenhilfe auch nicht die Gebühren für den gegnerischen Rechtsanwalt im Falle eines Klagverlustes. Hier entsteht ein zusätzliches Risiko, dass bereits bei Klageinreichung bedacht werden sollte.